Ihre Erfahrung wird vorbereitet
Erklärung zu gemeldeten Angriffen auf alawitische Viertel in Homs mit einem Aufruf zu internationaler Aufmerksamkeit und Schutz für bedrohte Minderheiten.
VERÖFFENTLICHT
23. November 2025
LESEZEIT
2 min read
QUELLE
Dr. Ed Kh

Inmitten des immensen Leidens unschuldiger Zivilisten wird es zunehmend schwierig festzustellen, wo die Verantwortung liegt. Laut dieser Erklärung bleibt Ahmad al-Sharaa (al-Jolani) — der international als gewandelter politischer Akteur präsentiert wurde — in den Augen der herausgebenden Organisation der Anführer einer dschihadistischen Bewegung, die für schwere Verstöße gegen Minderheitengemeinschaften in Syrien verantwortlich ist.
Trotz seiner wiederholten Behauptungen, die verschiedenen bewaffneten Fraktionen nicht zu kontrollieren, deuten die vor Ort gemeldeten Vorfälle auf das Gegenteil hin. Angriffe auf Alawiten und andere Minderheiten setzen sich unter der Autorität der von al-Jolani geführten De-facto-Verwaltung fort.
Die Erklärung kritisiert auch das, was sie als Schweigen internationaler Institutionen — darunter die Vereinten Nationen und große Menschenrechtsorganisationen — gegenüber dem beschreibt, was sie als eine Reihe sektiererischer Massaker in der zeitgenössischen syrischen Geschichte charakterisiert.
Sie argumentiert weiter, dass Teile der syrischen Gesellschaft, angetrieben von Extremismus und sektiererischem Hass, kollektive Vergeltungsakte gegen die ärmsten Mitglieder der alawitischen Gemeinschaft begangen haben — Menschen, die sowohl unter der früheren syrischen Regierung als auch unter den aktuellen De-facto-Behörden gelitten haben.
Den in dieser Erklärung dargestellten Informationen zufolge griffen bewaffnete Gruppen am frühen Morgen des Veröffentlichungstages alawitische Viertel in der Stadt Homs an. Die Angreifer werden als Stammesgruppen beschrieben, die angeblich von mit der De-facto-Autorität verbundenen Elementen unterstützt werden.
Zu den gemeldeten Vorfällen gehören:
Zum Zeitpunkt der Erklärung waren mehrere zivile Todesopfer und Dutzende Verletzte dokumentiert, während Bewohner weiterhin dringende Hilferufe sendeten.
Die Erklärung widerlegt Behauptungen, die nahelegen, die Angriffe hätten ohne das Wissen oder die Beteiligung der De-facto-Behörden stattgefunden, und bezeichnet diese als entweder verharmlosend oder als bewusste Verleugnung der von lokalen Quellen beschriebenen Realität.
Die Westarabische Syrien-Allianz warnt, dass das Fortbestehen solcher Vorfälle und die angebliche Unfähigkeit — oder Weigerung — der De-facto-Behörden, sie zu stoppen, die alawitische Gemeinschaft und andere Minderheiten erheblichen Risiken aussetzt.
Dementsprechend fordert die Organisation:
auf, sofortige Maßnahmen zu ergreifen, die darauf abzielen:
Die Organisation schließt mit der Warnung, dass anhaltendes internationales Schweigen zur Verschlechterung der Lage gefährdeter Minderheitengemeinschaften beitragen könnte.
Westarabische Syrien-Allianz 23. November 2025